oekoreich hat Ende November einen Beitrag veröffentlicht, in dem unser Protest gegen die Flut an Billig-Schuhen aus China und die Schieflage im System thematisiert wird.
Wir machen Schuhe im Waldviertel. Handwerklich, reparierbar, langlebig. Und ja: Eine Schuhproduktion in Österreich kann nur über Qualität bestehen – alles andere wäre Selbstbetrug. Der oekoreich-Artikel beschreibt sehr klar, worum es uns dabei im Kern geht: Arbeit, Handwerk, regionale Produktion und kleine Betriebe tragen hier hohe Abgaben – während internationale Online-Giganten und Billigimporte oft durch Schlupflöcher profitieren.
Im Beitrag wird auch die wirtschaftliche Realität angesprochen, die viele Betriebe kennen: Wenn ein Paar Schuhe um rund 180 Euro verkauft wird, fällt ein großer Brocken an Abgaben über Herstellung, Verwaltung und Verkauf an. Gleichzeitig kommen Billigsendungen aus Drittstaaten häufig in unzähligen kleinen Paketen in die EU – oft unter Wertgrenzen, teils ohne die Abgaben, die bei uns selbstverständlich sind, und laut dem Artikel nicht selten mit falscher Deklaration.
Vor diesem Hintergrund beschreibt oekoreich den angekündigten Protest-Schritt: Bei bestimmten Waldviertler-Schuhen soll künftig die Mehrwertsteuer nicht mehr wie bisher vollständig abgeführt werden – ausdrücklich als politisches Signal und mit dem Anspruch, das Vorgehen offen zu legen.
Uns geht es nicht um „wurscht, Hauptsache Krawall“. Uns geht’s um gleiche Regeln für alle: Wenn regionale Produktion und faire Arbeit eine Zukunft haben sollen, dann braucht es ein System, das Qualität nicht bestraft und Schlupflöcher nicht belohnt.
Den Beitrag von oekoreich kannst du hier nachlesen.