Wo Recht zu Unrecht wird,
wird Widerstand zur Pflicht.

Die EU “tut endlich was”

Habt ihr es gelesen? Die EU tut endlich was: Schon ab 2026 anstelle von 2028 streicht sie jetzt die Zollfreigrenze von 150€ für Importe. Klingt nur gut, ist es aber nicht. Wer kontrolliert, ob der Wert des Packerls richtig oder nicht etwa viel zu niedrig deklariert ist? Wahrscheinlich niemand. Das neue IT-System, das angeblich alles überprüfen kann, kommt 2028…

Wir müssen weitermachen. Die gleichen Rahmenbedingungen sind noch lange nicht erreicht. Daher fordern wir weiter: Gerechtigkeit für Alle! Die Benachteiligung von regionalen Klein- und Mittelunternehmen gegenüber internationalen Konzernen durch unsere Wirtschaftspolitik muss gestoppt werden. Heute ist die Steuer- und Abgabenlast zwischen Produkten, die im Inland produziert werden und Importen aus Drittländern einfach ungerecht. Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht.

Die drohende Schließung von noch mehr regionalen Unternehmen hat Auswirkungen auf die Lebensqualität von jedem einzelnen. Wenn die Unternehmen zusperren, bedeutet das weniger Kommunalsteuer für die Gemeinden. Weniger Investitionen der Gemeinde in Kindergärten und andere Infrastruktur sind die Folge. Ortskerne sterben ab. Wenn dann die kleinen Greißler und Gasthäuser weg sind, wächst die Einsamkeit durch fehlende soziale Kontakte. Und das betrifft ganz stark unsere älteren Mitbürger, die nicht mehr so mobil sind.

Schließt Euch unserem Aufstand an, damit unsere Regierung endlich tätig wird! Abonniert unseren Newsletter, wo wir Euch über unsere Aktionen auf dem Laufenden halten. Zusammen sind wir viele!

Post von Kollegen

In der Branche zählt nicht nur Wettbewerb, sondern auch Zusammenhalt. In diesem Mail teilt ein Inhaber eines renommierten Schuhgeschäftes aus Oberösterreich seine persönliche Unterstützungserklärung für

Weiterlesen »

Betrifft: Steuerverweigerung

Geschätzter** Herr Minister Marter***bauer! **Oh ja, ich schätze Sie wirklich. Drum ist die Anrede “geschätzter” auch wirklich ernst gemeint. Sie wirken kompetent und man kauft

Weiterlesen »

3 Antworten

  1. Ein Obdachloser, der mehrmals beim Diebstahl erwischt wurde und sich für seine Taten bei Gericht verantworten musste, wird wegen
    “Wiederholungstat” immer härter bestraft. Das bedeutet relativ harte Strafen auch bei geringer Schadenshöhe.
    Dass bei Webshop-Einkäufen aus dem Ausland den gelieferten Paketen Rechnungen bzw. Wertangaben (Zollerklärungen) regelmäßig
    mit falschen Warenwerten beigepackt werden, ist wohl allgemein bekannt…
    Warum werden Shopbetreiber – egal aus welchem Lande – nicht als “Wiederholungstäter” bestraft (wenn sie mehrmals “erwischt” werden)?
    Es sollte nicht sehr schwer sein, Unternehmen, die betrügen, zu “sperren”.

  2. @Harald Quendler
    Habe so etwas ähnliches gedacht:
    Ein bei Stichproben zufällig entdecktes falsch deklariertes Paket bekommt einen hohen Strafzoll, und die Pakete der Firma, die es verschickte, werden ab sofort gezielt engermaschig kontrolliert. Bei jedem weiteren “Erwischen” erhöht sich der Strafzoll. Dazu eine Information an die Öffentlichkeit, wessen Pakete verstärkt kontrolliert werden. Wo also die Wahrscheinlichkeit, das Paket nicht so schnell und jedenfalls nicht zum Billig-Preis auslösen zu können, für die Käufer*innen steigt. Das sollte die Käufer*innen vorsichtiger machen, wo sie bestellen und sich also auf die “Moral” (Anführungszeichen) der Versender*innen auswirken. Dann braucht man nicht 125.000 Kontrollore, sondern vielleicht nur 5000. Oder weniger.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert