Wo Recht zu Unrecht wird,
wird Widerstand zur Pflicht.

Ich möchte Ihnen auf diesem Weg ausdrücklich meine Zustimmung zu Ihrer klaren Haltung gegen Billigimporte aussprechen.

Ich bin selbst Fahrzeugsattler und erlebe tagtäglich dieselben Probleme, die Sie seit Jahren ansprechen: Billigimporte aus dem Ausland – oft unter völlig anderen sozialen, steuerlichen und qualitativen Bedingungen – machen es ehrlichen Handwerksbetrieben zunehmend unmöglich, fair zu arbeiten und zu bestehen.

Wenn sich an diesen Rahmenbedingungen nichts ändert, sehe ich langfristig keine Zukunft für meinen Betrieb, obwohl ich sauber arbeite, ausbilde, Qualität liefere und regional wirtschaften möchte.

Es geht dabei nicht um Angst vor Konkurrenz, sondern um gleiche Spielregeln. Wenn Qualität, Ausbildung, Verantwortung und regionale Wertschöpfung keinerlei Schutz oder Gewicht mehr haben, verliert am Ende nicht nur das Handwerk, sondern die gesamte Gesellschaft.

Ich frage mich immer öfter, ob es nicht sinnvoll wäre, dass sich betroffene Handwerker und Unternehmer stärker organisieren, vernetzen und gemeinsam auftreten – um dieser Entwicklung nicht weiter tatenlos zuzusehen.

Vielen Dank für Ihre klare Stimme und Ihren Einsatz. Sie sprechen vielen aus der Seele, die im Alltag oft keine Zeit oder Bühne dafür haben.